Pflege bei Dehnungsstreifen
Was sind Dehnungsstreifen?
Was sind Dehnungsstreifen?
Sie sind schmerzfrei, ungefährlich, aber dafür unästhetisch und störend. Dehnungsstreifen (medizinisch: Striae cutis distensae) sind Risse in der Unterhaut, welche bevorzugt an den seitlichen Bauchpartien, Hüften, Oberschenkeln und der Brust entstehen. Ursache ist eine Überdehnung des Gewebes, oft begleitet von einer Bindegewebsschwäche.
Man spricht auch von Schwangerschaftsstreifen, die durch die starke Dehnung des Gewebes und eine hormonell verminderte Dehnungsfähigkeit der Haut an Bauch und Brust entstehen. Alleridngs gibt es auch medikamentös bedingte Dehnungsstreifen (z. B. bei Einnahme von Glukokortikoiden, Hormontherapie), und Dehnunsstreifen infolge extremer Gewichtszunahme oder schnellen Wachstums in der Pubertät. In allen genannten Fällen werden die elastinen und kollagenen Fasern der Haut in Mitleidenschaft gezogen.
Dehnungsstreifen entstehen vor allem durch einen Mangel an Fibrillin im Bindegewebe, wodurch weniger kollagene und elastine Fasern synthetisiert werden, die für die Flexibilität der Haut verantwortlich sind. Hinzu kommt die verminderte Ausschüttung von TGF-ß, einem für die Wundheilung wichtigen Botenstoff, der gewebsbildende Fibroblasten aktiviert. Diese wiederum sorgen normalerweise für die Restrukturierung und Reparatur des verletzten Gewebes. Der Mangel an TGF-ß führt zu einer gestörten Wundheilung und Vernarbung.
Ist das Stützfasernetz durch Hormonschwankungen geschwächt, kann es sich stellenweise auflösen oder reißen. Der so entstandene Zwischenraum wird von neuen Epithelzellen gefüllt, die sich ungeordnet einlagern und so den „Narbeneffekt“ hervorrufen.
Anfangs sind die Streifen noch bläulich-violett und glatt. Die Farbe wird durch eine Gewebsentzündung hervorgerufen. In diesem Stadium können Dehnungsstreifen mit Hilfe kosmetischer Pflegestoffe behandelt werden. Nach 12 bis 24 Monaten werden die Streifen silber-weiß und haben eine geriffelte Oberflächenstruktur. In diesem Stadium sind sie nicht mehr veränderbar.
Was kann man dagegen tun?
Um den hässlichen Streifen vorzubeugen, empfehlen Frauenärzte viel Bewegung, Gymnastik und vor allem Massagen. Regelmäßiges Massieren fördert die Durchblutung der oberen Hautschichten und macht die Haut elastisch. In der Schwangerschaft sollte vor allem die Haut am Bauch und an den Brüsten so früh wie möglich (ab dem 3. Monat) konsequent und regelmäßig auf die Dehnung vorbereitet werden.
Die ELANCYL Produkte gegen Dehnungsstreifen
Die Produktlinie für Dehnungsstreifen bietet sowohl Produkte zur Vorbeugung als auch zur Korrektur frisch entstandener Dehnungsstreifen. Sie fördern vor allem die Dehnungsfähigkeit der Haut und verbessern die Elastizität des Bindegewebes.


